Die heimlichen Dickmacher in unserem Essen

Viele Lebensmittel bergen ein „schwerwiegendes“ Geheimnis und wir alle essen sie, mal mehr und mal weniger bewusst. Der Begriff „heimliche Dickmacher“ müsste jedem bekannt sein, und nichts desto trotz.., wissen wir denn wirklich welche Lebensmittel sich genau hinter diesem Begriff verstecken? Dass beispielsweise der Verzehr von Schokolade kein wirklich versteckter Dickmacher ist, wissen wir ja aber wo stecken nun also die unsichtbaren Fette noch?

Es gibt zahlreiche Lebensmittel denen man nicht auf den ersten Blick ihre verborgenen Kalorien ansieht und die sich hinterher wahre Dickmacher entpuppen. Wir zeigen Ihnen welche Dickmacher es ganz bewusst auf ihre Figur abgesehen haben.

Fruchtsaft

Wer hätte gedacht dass der gelobte Fruchtsaft ein heimlicher Dickmacher ist? In Fruchtsäften ist sehr viel eigener Fruchtzucker enthalten, ein ganzer Liter Multifrucht- Saft enthält fast 440 Kilokalieren, das ist etwa ein Viertel des gesamten Tagesbedarfs an Kalorien, den eine erwachsene Frau zu sich nehmen sollte (ca. 1900 kcal / je nach Größe, Gewicht und Energieverbrauch). Besser wäre es also in einem guten Mischverhältnis den Fruchtsaft mit Wasser zu verdünnen, eine herrliche Schorle wirkt fast erfrischender als der pure Saft. Optimal jedoch wäre es, auf Wasser oder ungesüßte Früchtetees auszuweichen.

Wurst

Der Verzehr von Leberwurst, Salami und Teewurst schlägt ordentlich ins Gewicht. Gerade letztere ist fetthaltiger als man annehmen würde, so kommt die Teewurst bei 100 Gramm, auf einen Energiewert von 404 Kilogramm und ganzen 39 Gramm Fett. Wesentlich figurfreundlicher ist da die geflügelwurst. Die haben bei 100 Gramm lediglich einen Fettanteil von 5 Gramm und fallen mit durchschnittlich 100 Kalorien kaum ins Gewicht. Noch besser jedoch, wer ganz (oder öfters die Woche) auf Wurstwaren verzichtet.

Käse

Was viele nicht wussten, ist dass der berühmte Tomate- Mozzarella- Salat gar nicht so leicht ist, wie man denken könnte. Fast 20 Gramm Fett verstecken sich in 100 Gramm der relativ geschmacksneutralen Käsekugel. Fettreduzierte Mozzarella- Sorten wären da eine leichte Alternative. Sonst gilt bei Käse, achten Sie auf die Nährtwertangaben, gerade Camembert oder Brie schmelzen zwar schnell auf der Zunge, jedoch fließt er dann gerne hinab zu den Hüften. Bei der Käseauswahl gibt es mittlerweile zahlreiche kalorienärmere Varianten, ein kleiner Tipp wäre auch, sich an der Käsetheke einen kleinen Laib schneiden zu lassen, wo man dann zu hause selber die Dicke der Scheiben bestimmen und abschneiden kann.

Milch

„Milch macht müde Männer munter“, jedoch ist die Vollmilch nicht gerade kalorienarm. Besser ist es, auf fettarme Milch auszuweichen. Geschmacklich ist das auch nur kaum ein Unterschied. Ob man Milch jedoch überhaupt trinken sollte, liegt im eigenen Ermessen. Fakt ist, dass Milch eher ein Nahrungsmittel für Kinder und Tierkinder ist, und kein Durstlöscher für uns Menschen. Leider ist die Meinung, dass Milch ein optimaler Calzium- Lieferant für uns ist, etwas überholt. Mittlerweile wird Milch sogar in direktem Zusammenhang mit Krankheiten genannt. Klar, Milch enthält viel Calcium, jedoch auch sehr viel Milcheiweiß dass bei unserer „Verstoffwechselung“ Phosphorsäure entstehen lässt- das wiederum verbraucht jedoch Calcium. Also bleibt am Ende kein Calcium zur Aufnahme mehr übrig, sondern es wird den eigenen Knochen im schlimmsten Fall noch entzogen. Osteoporose tritt demnach gerade in Ländern, mit hohem Milchverzehr, besonders häufig auf. Entscheiden Sie also selbst, wie viel Milch Sie trinken wollen.