Haarausfall – Ursachen und Infos bei Frauen

Ein wichtiger, aber viel zu wenig betrachteter Aspekt im Themenkomplex des Haarausfalls ist der Haarausfall bei Frauen. Der größte Unterschied zwischen männlichem Haarverlust und Haarausfall bei Frauen ist wahrscheinlich die jeweilige psychische Situation und der daraus resultierende Umgang mit dem Problem. Kann ein Mann mit leichtem Haarausfall oder sogar mit Glatze noch als attraktiv angesehen werden, ist dies bei Frauen eher selten der Fall. Gerade dieses Bewusstsein um die öffentliche Meinung bringt Frauen mit Haarausfall in eine psychologisch schwer Situation, unter der sie oft sehr leiden. Die verschiedenen Formen des Haarausfalls sind zwar bei Männern und Frauen weitestgehend gleich, dennoch gibt es weitere wichtige Unterschiede in den Ursachen für den Haarausfall, seinen Erscheinungsbildern und auch im Bereich der Behandlung.

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Haarausfall wegen Schwangerschaft

Die Unterschiede in diesen Bereichen sind oftmals auf die Unterschiede in der hormonellen Situation der Männer und Frauen zurück zu führen.  Die Tatsache, dass es für Haarausfall bei Frauen andere Ursachen geben kann als bei Männern ist darin begründet, dass Frauen Kinder kriegen, Männer aber nicht. Eine Entbindung ist die dritthäufigste Ursache für Haarausfall bei Frauen. Die hormonelle Umstellung während der Schwangerschaft führt zwar etwa ab dem vierten Schwangerschaftsmonat noch zu dickerem, fülligeren und glänzenderen Haar, unter anderem begünstigt durch die größere Anzahl von Wachstumshormonen.

Doch nach der Entbindung kann eine weitere hormonelle Umstellung dazu führen, dass mehr Haare als gewöhnlich sich nun in der Ruhephase befinden, also ausfallen.   Dies ist in den meisten Fällen kein bleibendes Problem, sondern verschwindet wieder von alleine, manchmal allerdings erst nach mehreren Monaten. Es kann jedoch in Einzelfällen ein anhaltendes Problem werden, wenn die zweite hormonelle Umstellung zu gravierenden Veränderungen des Stoffwechsels führt. Man kann diesem Problem natürlich auch präventiv entgegen wirken, indem man im Vorfeld seinem Körper bestimmte Mineralien zuführt, die sich positiv auf den Haarwuchs auswirken. Diese Mineralien können entweder durch spezielle Nahrungsergänzungs Mittel gegen Haarausfall wie Hairoxol Forte oder Hair Vox eingenommen werden, über ein spezielle Ernährungsumstellung oder durch Einnahme von einzelnen Vitaminpräparaten.

Unterschiede beim Haarausfall

Das Erscheinungsbild des Haarausfalls bei Frauen weicht vom männlichen ab. So bekommen Frauen keine „Geheimratsecken“, sondern höchstens einen etwas höheren Stirnansatz. Wenn überhaupt, denn oft äußert sich auch erblicher Haarausfall bei Frauen in seinem Ausfallmuster wie diffuser Haarausfall. Deshalb merkt man den Haarausfall bei Frauen auch oftmals erst viel später als er tatsächlich eingetreten ist, anders als bei Männern. Des weiteren hat der Haarausfall bei Frauen eine wesentlich geringere Ausbreitungsgeschwindigkeit als bei Männern. Dennoch ist der psychische Druck, der auf einer Frau mit Haarausfall lastet, wesentlich größer als der auf einem Mann. Zumal man nicht nur bedenken muss, dass ein Mann den Haarausfall eher akzeptieren kann als eine Frau und nicht zwingend Maßnahmen dagegen ergreifen muss, sondern auch, dass unter anderem wegen der unterschiedlichen hormonellen Situation beider Geschlechter nicht alle Behandlungsmöglichkeiten des Haarausfalls für Frauen genauso gut geeignet sind wie für Männer!

Sollten Frauen merken, dass ihnen ungewöhnlich viele Haare ausfallen, müssen sie umgehend den örtlichen Dermatologen (Hautarzt) aufsuchen, um Bluttests oder Hormonanalysen durchführen zu lassen, anhand derer man die Ursachen für den möglichen Haarausfall feststellen kann. Beides sind Methoden, die bei Männern weitestgehend ungeeignet sind.