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Kirchen können kooperieren |
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Geschrieben von: Administrator
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Dienstag, den 30. November 2010 um 00:00 Uhr |

Neue Idee der Presbyterien aus Rimschweiler und AlthornbachDie Presbyterien aus Rimschweiler und Althornbach schlagen eine große Kooperationsgemeinschaft im Dekanat Zweibrücken vor. Der Verbund reicht von Mittelbach bis Großsteinhausen. Quelle: Pfälzischer Merkur Merkur-Mitarbeiter: Fritz Schäfer Zweibrücker Zeitung 30. November 2010
Zweibrücken. Von Mittelbach und Wattweiler über Rimschweiler und Althornbach sowie Hornbach, Brenschelbach, Mauschbach und Dietrichingen bis Großsteinhausen könnte eine große Kooperationsgemeinschaft im Dekanat Zweibrücken entstehen.
„Wir haben zwar nicht abgestimmt. Aber ich habe den Eindruck, dass es in die Richtung geht“, schilderte Dekan Peter Butz die Stimmung eines Gesprächs mit den Presbyterien der Gemeinden Rimschweiler und Althornbach. Dabei sei die Frage, welcher Pfarrer für welche Kirche in dem Verbund zuständig ist, offen geblieben. In der Gemeinschaft gibt es zurzeit vier Pfarrstellen in Mittelbach, Rimschweiler, Hornbach und Großsteinhausen. Nach den Vorgaben der protestantischen Landeskirche muss die Zahl der Pfarrer in dem Bereich bis 2015 auf drei reduziert werden (wir berichteten). Für die Aufhebung der Pfarrstelle sei allein die Kirchenregierung in Speyer zuständig, sagte Butz. Doch der Bezirkskirchenrat werde in einer Sitzung am 21. Dezember einen Vorschlag erarbeiten und der Landeskirche vorlegen.
Mit der Kooperation werde die Betreuung der Gemeindemitglieder weiter gewährleistet. Zumal deren Zahl durch den Bevölkerungsrückgang und durch die Kirchenaustritte weniger werde. „Aber man muss den Menschen dennoch sagen, dass sich in ihrer Gemeinde etwas ändert“, hielt Butz im Gespräch mit den Presbytern nicht hinterm Berg. Es gebe Arbeiten eines Pfarrers, die unabhängig von der Größe der Gemeinde zu erledigen sind.
Außer in Rimschweiler und Althornbach habe noch kein Presbyterium über die Kooperationsgemeinschaft diskutiert. Auf Wunsch steht Dekan Butz den übrigen Kirchengemeinden zur Verfügung, um die Idee vorzustellen.
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