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Bolzplatz lässt auf sich warten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 15. Juni 2011 um 13:00 Uhr

BolzplatzWattweiler: Messbrunnen für Grundwasser nötig – Kroh: SGD Herrin des Verfahrens

Das Schaffen eines Bolzplatzes nahe dem TuS-Sportplatz in Wattweiler lässt weiter auf sich warten. Zwar kann das Gelände genutzt werden, doch ist ein Messbrunnen für das Grundwasser notwendig.

Wattweiler. Der Spieldrang der Wattweilerer Fußballjugend wird weiterhin auf eine Probe gestellt. Wie der Ortsbeiratsvorsitzende Jürgen Kroh (Foto: pm) gestern Abend im Ortsrat mitteilte, muss derzeit noch auf den Untersuchungsbefund über die Ablagerungen auf einer kartierten Altlastenfläche beim TuS-Sportplatz gewartet werden. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd in Neustadt ist dafür am Zug.

Quelle:
Pfälzischer Merkur
Zweibrücker Zeitung
15. Juni 2011

Weder Stadtverwaltung Zweibrücken und schon gar nicht die Ortsverwaltung von Wattweiler könnten das Verfahren in irgendeiner Art und Weise beschleunigen. „Die SGD-Süd ist Herrin des Verfahrens, uns sind leider Gottes Hände und Füße gebunden“, meinte Kroh. Allerdings: Die Kunde, dass auf dem bekannten städtischen Grundstück keine Ablagerungen von größerer Tragweite vorgenommen wurden, dürfe alle Verfahrensbeteiligte, vor allem den Ortsbeirat hoffnungsfroh stimmen. „Wir können nach den Untersuchungsergebnissen auf dem Grundstück einen Bolzplatz anlegen. Aber zunächst muss ein Beobachtungsbrunnen niedergebracht werden.“ Jürgen Kroh erläuterte die Verfahrensweise und das Anlegen des Brunnens, musste jedoch im gleichen Atemzug betonen, dass Wattweiler das Verwaltungsverfahren überhaupt nicht beschleunigen kann. Aus den Reihen des Ortsbeirates war nämlich geschildert worden, in welch misslicher Situation sich derzeit die Wattweilerer Jugend im Hinblick auf die Nutzung eines „Bolzplatzes“ befindet. So prüfe derzeit der TuS Wattweiler die Chance, den Kindern eine Spielmöglichkeit im Beckerswäldchen zu ermöglichen. Die Kinder müssten dafür allerdings mit einem Kleinbus ins bekannte Neubaugebiet gebracht werden.

Der Umbau beim Feuerwehrgerätehaus geht in die Schlussphase. Der UBZ habe bereits die Mittelfreigabe in Höhe von 20 000 Euro beantragt. Aber vor den eigentlichen Arbeiten seien noch Vorarbeiten zu verrichten. „Wir müssen wissen, welche Tragfähigkeit die vorhandenen Stützmauern haben.“ Um für die Zeit der Arbeitsabwicklung flexibler zu sein, schlug Kroh das Bilden eines Bauausschusses vor. Für die im Ortsbeirat vertretenen Parteien und Gruppen gehören ihm Reinhard Kunze, Heinz Conrad und Klaus Weber an. cos