Blütenwanderung

Kulinarische Blütenwanderung
Event
Infos

Heiße Sackschisser gegen nasskaltes Wetter PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 04. Mai 2010 um 06:42 Uhr

Kulinarische Blütenwanderung Wattweiler lockte mit verschiedensten Spezialitäten

Die Kulinarische Blütenwanderung in Wattweiler ist längst kein Geheimtipp mehr. Das Fest zieht die Maiwanderer geradezu magnetisch an, wie der verwässerte Maifeiertag 2010 beeindruckend zeigte.

Quelle:
Pfälzischer Merkur
Zweibrücker Zeitung
Merkur-Mitarbeiter: Norbert Schwarz
03. Mai 2010

Wattweiler. Sie kamen in Scharen – die kleinen und großen Maiwanderer. Den widrigen Witterungsverhältnissen trotzten sie am Samstag bei der Kulinarischen Blütenwanderung rund um Wattweiler mit passender Regenkleidung und Schirmen. Doch selbst jene Wanderer, die schönes Maiwetter einkalkuliert hatten und mit Bollerwagen, Kinderschar und Sommerkleidung überrascht wurden, ließen sich die Stimmung nicht verdrießen. Wozu auch, die Wattweiler Vereine und andere Organisatoren waren bestens gerüstet und trockene Plätze gab es viele.

Kulinarische  Blütenwanderung 2010

„Das ist ja ätzend – nein dieses Wetter“, raunte Bianca Walter. Zu weiteren Bemerkungen kam sie am frühen Vormittag nicht mehr, denn wahre Pilgerzüge von „Regenschirmen“ fanden den Weg zum Schützenhaus. Die Sportschützin, sonst am Kleinkaliber-Stand oder mit der Luftpistole auf Trefferjagd, gab diesmal die begehrten Bons aus. Für „Grumbeere-Pannekuche“, Pommes, Currywurst oder die allseits beliebte „Sackschisser“, eine Bratspezialität der Schützen. Der Schießstand war natürlich leergeräumt Dort hatten allein weit über 100 Wanderer eine Sitzgelegenheit gefunden, das eigentliche Heim war gleichfalls restlos bevölkert. Thomas Golz und Vorsitzender Manfred Herzog bereiteten mit gekonnter Wendetechnik das Brät aus grober Bratwurst zurecht, ließen Zwiebelscheiben bräunen, die zur Würze aufs Gebratene und dem frischen Feiertagsweck kamen. Seit 2000, dem Jahr, als es erstmalig die Kulinarische Blütenwanderung gab, ist das Duo Golz-Herzog wie viele andere auch ein eingespieltes Team, hilft mit, dass die vielen Wanderer auf ihre Kosten kommen. 100 Helfer hatten diesmal allein die Schützen im Einsatz, bei den anderen Vereinen sah das nicht anders aus. Ortsvorsteher Jürgen Kroh war jedenfalls froh, dass der Zweibücker Vorort auch dieses Jahr für viele Maiwanderer wieder ein Ort mit Anziehungskraft war. Bewirtet und verköstigt wurden alle bestens.