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Kommt Bolzplatz-Ersatz in die Nähe des Schützenhauses? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 19. Mai 2010 um 12:16 Uhr

Ortsvorsteher Jürgen KrohWattweiler Bürger wollen mit anpacken – Ortsbeirat: Zweibrücker Stadtverwaltung soll den möglichen Standort prüfen

Die Wattweiler Jugend verliert ihren Bolzplatz. Doch der Ortsbeirat griff gestern Abend eine Anregung von Bürgern auf und will helfen, dass die Dorfjugend einen Ersatzplatz bekommt.

Quelle:
Pfälzischer Merkur
Zweibrücker Zeitung
19. Mai 2010

Wattweiler. Noch diesen Monat sollen die Arbeiten zum Umbau des jetzigen Hartplatzes des TuS Wattweiler zu einem Rasenplatz beginnen. Für die kickende Dorfjugend bedeutet das den Verlust ihrer fast täglich genutzten Spielfläche. Nicht nur für die Dauer, sondern generell, wie gestern Abend im Ortsbeirates Ortsvorsteher Jürgen Kroh (Foto: pm) erläuterte. Doch Wattweiler wolle die Jugendlichen nicht im Regen stehen lassen. Wie von Bürgern angeregt, wolle er die Stadt das Schaffen eines alternativen Bolzplatzes prüfen lassen. „Möglichkeiten gibt es, die sollten wir von der Stadt prüfen lassen, weil es deren Gelände ist und wir nicht einfach an der Stadt vorbei entscheiden können.
Grundsätzlich finde ich das Engagement von Harald Nentwig allerdings begrüßenswert“, sagte Kroh beim Punkt „Bolzplatz für die Jugend“, der wegen Dringlichkeit kurzfristig ins Beratungsprogramm aufgenommen wurde. Nadine Brünisholz, Thomas Körner, Harald Nentwig und weitere, ungenannte Helfer haben in einem offenen Schreiben an Jürgen Kroh das Erbringen von Eigenleistungen beim Bau einer solchen Anlage signalisiert und darüber hinaus die Übernahme einer Patenschaft zu einer späteren Platzunterhaltung signalisiert und bitten um die Unterstützung des Ortsbeirates. In Frage komme städtisches Gelände, das seitlich des Schützenhauses liegt und früher als Festplatz für die Blütenfeste diente. „Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, den Jugendlichen eine Anlage zur sportlichen Betätigung zu bieten“, schreiben die Ideengeber und äußern konkrete Vorstellungen. „Wir denken an eine kombinierte Spielfläche für Fußball, Volley- und Basketball. Und weiter: „Diese Sportanlage könnte auch von allen Vereinen des Ortes genutzt werden und ist dadurch eine Bereicherung für unseren Ort.
Mit ein paar Sitzmöglichkeiten und dem Anpflanzen von Bäumen könnte man diesen Platz zu einem Schmuckstück machen.“ Dass dieser Platz viele Vorteile bietet, sahen auch alle Ortsbeiräte. Keine Lärmbelästigung für Anwohner, kaum Geländemodulationen, Nähe zu Sport- und Schützenverein und guter Untergrund. Ein gestern Abend gegründeter Ausschuss soll sich jetzt um die Sache zielstrebig kümmern. cos