Gemeindehaus strahlt in neuem Glanz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 20. August 2010 um 06:00 Uhr

Moderne Feuerwehr soll in Wattweiler Jugendliche anlocken – Zufrieden mit beschleunigtem Internet

Das Wattweiler Gemeindehaus strahlt in neuem Glanz. Nachdem bereits das Dach saniert und die Fenster erneuert wurden, stand in diesem Jahr die Außenfassade auf dem Programm. Diese wurde mit einem Isolierputz und einem neuen Anstrich versehen. „Das Gebäude ist jetzt zu einem richtigen Schmuckstück geworden“, freut sich Ortsvorsteher Jürgen Kroh. Quelle:
Pfälzischer Merkur
Merkur-Mitarbeiter:  Norbert Rech
Zweibrücker Zeitung
18. August 2010

Auf den Weg wurde auch ein neues Feuerwehrhaus gebracht, das neben dem Gemeindehaus errichtet werden soll. Der Bauantrag liege derzeit bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD Süd) vor, die über das 200 000-Euro-Projekt entscheiden müsse. Wann mit dieser Genehmigung zu rechnen sei, kann Kroh nicht sagen: „Das liegt daran, wie schnell die Behörde arbeitet.“ Nach dem Abriss des alten Gebäudes soll eine neue Halle gebaut werden, in deren ersten Stock ein Unterrichts- und ein Sozialraum vorgesehen sei. Die Umkleide und die Toiletten sollen im Gemeindehaus integriert werden.

Gemeindehaus


Auch auf ihr neues Fahrzeug wartet die Wattweiler Wehr seit einiger Zeit. Es könne erst gekauft werden, wenn die Kommunalaufsicht hierfür grünes Licht gebe. Das jetzige Auto sei rund 30 Jahre alt und habe längst ausgedient. Ein Neuwagen sei deshalb für die Feuerwehr kein Luxus. Der Ortsvorsteher hofft, dass nach der Modernisierung der Wattweiler Feuerwehr auch mehr Jugendliche zur aktiven Mitarbeit begeistert werden können. Derzeit gebe es über zehn Feuerwehrleute, die neben Wattweiler auch für Hengstbach, West-Bubenhausen und Beckerswäldchen zuständig sind.

Seit Ende vergangenen Jahres können auch alle Haushalte in Wattweiler das schnelle Internet per DSL nutzen. „Es funktioniert problemlos“, berichtet Kroh. Die technischen Voraussetzungen wurden von der Telekom geschaffen. Das Ganze sei von Annette Hübschen von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Stadt sehr gut unterstützt worden. Im Dezember 2008 schlossen Zweibrücken und die Telekom einen Vertrag über den DSL-Anschluss der drei Stadtteile Wattweiler, Mittelbach und Rimschweiler ab. Dabei verpflichtete sich die Stadt, bis zu 100 000 Euro zu zahlen, falls die Telekom nicht genügend Kunden bekommt. „Vor allem Jugendliche haben immer wieder nach DSL gefragt“, erinnert Kroh. Deren Wunsch sei jetzt erfüllt worden. Aber auch andere Wattweiler seien sehr froh, dass der Weg ins weltweite Datennetz jetzt deutlich schneller geht. Auch in diesem Jahr findet wieder die Aktion „Wattweiler blüht auf“ statt. Mit der Ortsverschönerung beschäftigt sich der Ortsbeirat schon länger. Aber erst nach dem Ausbau der Bliestalstraße, durch den „das Ortsbild enorm gewonnen hat“, so Kroh, konnte man eine solche Aktion starten. 2007 hatte er alle Bürger zu einem Vorgespräch eingeladen, um zu erfahren, „ob überhaupt Interesse besteht“. Nach der regen Teilnahme war Kroh ermutigt, die Veranstaltung zu wiederholen. Eine Jury bewertet die Gärten. Die Preisverleihung soll im Spätjahr erfolgen.