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Überalterung der Bevölkerung bereitet Jürgen Kroh Sorgen |
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Geschrieben von: Administrator
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Freitag, den 20. August 2010 um 07:00 Uhr |
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Gegen den zu erwartenden Bevölkerungsrückgang sieht der Wattweiler Ortsvorsteher Jürgen Kroh (CDU) in einem Gespräch mit Merkur-Mitarbeiter Norbert Rech keine Allheilmittel. Ein Neubaugebiet würde das Problem schon gar nicht lösen. Doch die Jugendlichen scheinen im Ort zufrieden zu sein. Sie würden ihren Alltag auch mit Hilfe der Vereine selbst organisieren.
Quelle: Pfälzischer Merkur Zweibrücker Zeitung 18. August 2010
Wie wird sich die Bevölkerungsstruktur in Wattweiler in den nächsten Jahren entwickeln?
Kroh: Die Einwohnerzahl ist leicht rückläufig. Das bereitet mir Sorgen. Über ein Drittel der Menschen in Wattweiler ist älter als 60 Jahre. Wir haben relativ wenige Geburten. Das liegt auch daran, dass es kein Neubaugebiet gibt. Doch dieses ist auch kein Allheilmittel, da es wenige Bauwillige gibt. In Wattweiler gibt es aber auch wenig Leerstände – was wiederum positiv zu bewerten ist.
Was kann Ihr Stadtteil tun, um diesem Trend entgegenzuwirken?
Kroh: Wenig. Es bringt nichts, ein großes Neubaugebiet auszuweisen. In Sachen Infrastruktur haben wir mit Mittelbach einen Verbund. Unsere Kinder gehen beispielsweise in den dortigen Kindergarten und die Schule. Wir werden aber auch noch ein kleines Baugebiet ausweisen. Das wird aber die Entwicklung nicht aufhalten.
Welche Möglichkeiten sehen Sie, die Jugendlichen noch besser im Ort einzubinden?
Kroh: Die Jugendlichen in Wattweiler brauchen wenige Anstöße von außen. Sie gestalten ihren Alltag selbst. In den Vereinen finden sie sinnvolle Freizeitbeschäftigungen und sind von diesen auch voll eingebunden. Wir haben in diesem Bereich keine großen Probleme. So gab es drei runde Tische zum Thema Jugendarbeit. Die Resonanz war sehr gering.
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