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Hallo liebe Wattweiler,
nach einem Zeitungsartikel vom 14. Februar 2011 in der Pfälzischen Merkur zur Folge, soll sich das Bild der Wattweiler-Webenheimer-Höhe in Zukunft nachhaltig ändern. Demnach soll ein Windpark oberhalb Webenheim entstehen. Insgesamt sollen auf der „Gemarkung „Hahn“ fünf Windräder mit einer Höhe von 150 Meter installiert werden. Der Windpark wird jeweils etwa einen Kilometer von Wattweiler, Webenheim und Bierbach entfernt sein. Die Anlage soll pro Jahr über 22 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen und die vorläufige Laufzeit ist auf 20 Jahre berechnet. lnwieweit sich dies auf unsere Örtchen auswirkt, ist völlig ungewiss.
Nachfolgend der Artikel aus der Zeitung. Quelle: Pfälzischer Merkur Mitarbeiter: Erich Schwarz Zweibrücker Zeitung 14. Februar 2011 Blieskasteler Bau- und Umweltausschuss diskutiert über Webenheimer Projekt Durchaus positiv waren die Rückmeldungen zu den Plänen des Windparks auf der Höhe über Webenheim. Vertreter von Verwaltung und Ortsrat äußerten ihre Zustimmung zu dem Projekt. Webenheim. Werden mehrere Windräder oberhalb von Webenheim das neue Wahrzeichen der Biosphärenregion am Rande von Blieskastel? In der Ausschuss-Sitzung für Umwelt, Planen und Bauen am vergangenen Montag wurde jedenfalls zum ersten Mal den Ausschussmitgliedern und interessierten Bürgern ein solches Projekt vorgestellt.
Vorantreiben soll das „Windprojekt Webenheim“ die „Gesellschaft für Projektentwicklung Erneuerbare Energien“. In Kooperation mit den bayrischen Experten der Firma „Windreich“ will das Merziger Unternehmen zunächst fünf Windräder auf der Höhe über Webenheim installieren. Die Firma listet Referenzwindparks auf, etwa in Niederlinxweiler, Schmelz, Merzig oder am Hoxberg. Darüber hinaus zusätzlich einige Anlagen im benachbarten Lothringen.
Die Anlage auf der Gemarkung „Hahn“ sollte zunächst über vier Windräder verfügen, aber nachdem das planende Unternehmen von Grundstücksbesitzern aus Webenheim angesprochen wurde, entschloss man sich auch noch ein fünftes Windrad in die Anlage aufzunehmen. Die Windräder werden etwa eine Höhe von 150 Metern erreichen, der Durchmesser bei den Rotorblättern beträgt 92 Meter, wobei ein Rotorblatt genau 45,2 Meter lang ist.
Die so genannte Ökobilanz liest sich gut: Es sollen pro Jahr über 22 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt werden, was der Stromversorgung von etwa 5000 Haushalten entspricht. Die vorläufige Laufzeit ist auf 20 Jahre berechnet, wobei dann insgesamt 450 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt werden sollen. Die Anlage wird jeweils etwa einen Kilometer von Wattweiler, Webenheim und Bierbach entfernt sein. Bei der Präsentation im städtischen Ausschuss handelte es sich lediglich um ein vorläufiges Planvorhaben, denn es müssen noch einige bürokratische Hindernisse überwunden werden.
„Wichtig ist für uns natürlich auch die Resonanz und Akzeptanz in der Bevölkerung“, bekräftigte Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener ihre Haltung. Man habe sich jetzt die Planungen präsentieren lassen, jetzt müsse man die Details beleuchten.
Was die Akzeptanz betrifft, scheint es – zumindest vordergründig – keine Probleme zu geben.
Bierbachs Ortsvorsteher Hubert Feuerstein verweist auf Diskussionen im Ortsrat: „Da gab es zunächst jedenfalls Zustimmung. Man muss sich für diese erneuerbaren Energien entscheiden, man kann nicht immer nur dagegen sein. Ich bin da für eine klare Linie“, bezieht der CDU-Kommunalpolitiker deutlich Stellung.
Auch Webenheims Ortsvorsteher Robert Jennerwein sieht das so: „Wenn alle gesetzlichen Normen eingehalten werden, sehe ich keine Probleme“, bekräftigt auch der SPD-Politiker. Beschwerden aus dem Neubaugebiet seien noch nicht bis zu ihm vorgedrungen.
Auch der Webenheimer Jagdvorsteher Klaus Ludwig sieht kein Problem: „Wenn es keine Minderung in der Wohnqualität im Dorf gibt, sehe ich die Sache durchaus positiv.“ Der Vorsitzende des Webenheimer Bauernverbandes, Ralf Schunck, sieht die Anlage ebenfalls nur positiv: „Schließlich bedeutet es für die Grundstückseigentümer auch eine lukrative Pachteinnahme“, so der Ortsbauernchef. „Wichtig ist für uns natürlich auch die Resonanz und Akzeptanz in der Bevölkerung.“
Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener
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