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Ein Grenzstein, der keiner mehr ist PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 04. Oktober 2010 um 12:06 Uhr

CDUWattweiler. 20 Jahre nach der Wiedervereinigung sieht der Zweibrücker CDU-Parteichef Michael Wöhler kam noch Unterschiede zwischen den Menschen in Ost- und Westdeutschland. „Der einzige Unterschied, den wir noch haben, ist unsere regionale Vielfältigkeit“ betonte er am Samstag bei der Gedenkveranstaltung zum Tag der Deutschen Einheit am ehemaligen DDR-Grenzstein in Wattweiler. Den hatte kurz nach dem Fall der Berliner Mauer Ortsvorsteher Jürgen Kroh (CDU) nach Wattweiler gebracht und in der Ortsmitte aufgestellt.

Quelle:
Pfälzischer Merkur
Zweibrücker Zeitung
04. Oktober 2010

Dass dieser Stein als Symbol der Teilung Deutschlands auch in den Köpfen der Menschen in Ost und West nicht mehr existiert, beweist für Wöhler die wachsende Zahl von Ost-West-Ehen genauso wie der neue „Patriotismus für ein starkes, freies und einiges Deutschland in der Mitte eines demokratischen und friedlichen Europas“, der sich ganz deutlich vor vier Jahren bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland gezeigt habe. Das alles wäre aber nicht möglich gewesen ohne den Mut der Ostdeutschen vor 20 Jahren, die ihr Leben für ein geeintes Deutschland riskiert hätten. Und auch nicht ohne den großartigen Einsatz von Helmut Kohl, der zurecht in die Geschichte als Kanzler der Deutschen Einheit eingegangen sei, sagte Wöhler vor rund 50 Zuhörern. gö