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Serenadenabend des Kirchenchores Wattweiler mit Gästen aus Mimbach
Der Wattweiler Kirchenchor feiert dieses Jahr sein 80-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hatte der Traditionsverein zu einem Serenadenabend in die Kirche eingeladen. Mit von der Partie war unter anderem der Chor aus Mimbach, dem die Sänger seit vielen Jahren eng verbunden sind.Quelle: Pfälzischer Merkur Merkur-Mitarbeiter: Peter Fromann Zweibrücker Zeitung 15. Juni 2011 Wattweiler. 80 Jahre besteht der Kirchenchor Wattweiler, weil eben auch die Kirche in Wattweiler erst vor 80 Jahren gebaut wurde. Eine runde Zahl, die ein kleines Fest rechtfertigt – einen Serenadenabend auf jeden Fall. Ursprünglich ist eine Serenade ein abendliches Ständchen, in diesem Sinne war es für dieses Konzert gebraucht, die Wiener Klassik verwendete den Begriff Serenade später für Instrumentalstücke. Werke aus dem 16. Jahrhundert bis hin zu Love me tender des unvergesslichen Elvis standen auf dem Programm.
Sinnige Zwischenspiele
Es sangen der Evangelische Kirchenchor Wattweiler und der aus Mimbach, dazu brachte das Ensemble Myndenbach Consort, das Musik aus der Renaissance auf alten Instrumenten spielt, sinnige Zwischenspiele.
Zu Beginn begeisterten der Mindenbacher und der Wattweiler Chor zusammen. Wattweiler und Mindenbach (heute Mimbach) gehörten früher gemeindlich zusammen. Die Tradition wurde im Konzert noch einmal aufgegriffen. Walter Schneider dirigierte das Zusammenspiel. Unter anderem wurde aus der sehr berühmten und beliebten Bachkantate Jesu bleibet meine Freude gesungen, die immer wieder zu Herzen geht. Im Verlauf des Programms chorisch mehrstimmig auch leichte Kanons, die sehr gut gelangen, das brachte erfrischende Abwechslung. Die Mimbacher unter Leitung von Rudolf Hertel, der einst mit Schülern und Ehemaligen in Wiesbach einen sehr guten großen Chor ins Leben gerufen hat, sangen Ännchen von Tharau in der Vertonung vom großen Friedrich Silcher, der in der wunderschönen Studentenstadt Tübingen lebte und wirkte, „Plaisir d'amour“ und eben „Love me tender“. Letzteres zu singen bleibt immer ein Wagnis, weil Elvis nicht zu übertreffen oder auch nur zu treffen ist. Die Wattweiler folgten mit Schlagern aus den 50er und 60er Jahren. Beschwingt und heiter, wie ein Jubiläum sein darf. Ein treffliches Konzert, das den Abend kurzweilig hielt und in bester Erinnerung bleiben wird.
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