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Förderverein des TuS Wattweiler hätte sich mehr Teilnehmer bei Wanderung gewünscht
Die Wattweiler Winterzauber-Wanderung, die der Förderverein des TuS veranstaltete, war nur schwach besucht, dennoch waren die Teilnehmer guter Laune. Zum Ausklang wurde in der TuS-Halle gefeiert.
Von Merkur-Mitarbeiter
Peter Fromann

Quelle: Pfälzischer Merkur Zweibrücker Rundschau 2./3. Januar 2010
Wattweiler. Wanderer kennen keine Wetterunbilden. Winterzauberwanderer schon, sie schätzen leichten Frost und Schneegeriesel. Kurzum, es hätten ein paar mehr Teilnehmer beim Wattweiler Winterzauber sein dürfen! Zumal zum Ausklang in der Turn- und Sporthalle (TuS) die beliebten Pfälzer Musikanten aufspielten, dazu im Angebot regionale Leckereien wie Kümmelweck mit Schwartenmagen, Gulaschsuppe, deftiger Eintopf und vieles mehr.
Gemeinschaftssinn fördern
Vom Dreiervorstand war Herbert Brünisholz anwesend. „Ich hoffe, es kommen noch ein paar Leute“, sagt er. Die kamen denn auch. Es ist die zweite Winterzauberwanderung. Veranstaltet wird sie vom Förderverein des TuS Wattweiler, der sich um die Jugend des Vereins kümmert. „Doch nicht nur die Förderung der Jugend ist das Ziel dieser Wanderung, sondern wir versuchen, die Wattweiler ein wenig aus den Häusern zu locken, um den Gemeinschaftssinn zu fördern“. Es heiße doch immer, in Wattweiler sei nichts los. Heute sei aber was los! „Kämen nicht Auswärtige zu unseren Angeboten, wäre es schlecht bestellt im Ort“, fügt er hinzu.
Vereinzelt treffen Wanderer in kleinen Gruppen ein. Und wie um die Interesselosigkeit der Wattweiler zu widerlegen, kommt Großfamilie Jost mit Kindern und Hunden aus dem Ort richtig müde gewandert daher. Mit ihnen ein Magdeburger, der gerade mal zu Besuch ist. „Vor ein paar Jahren haben wir für jemanden hier ein Haus gebaut, daraus ist Freundschaft erwachsen“, sagt er. Und wie sieht's in Magdeburg aus? „Alles neu“, sagt der Magdeburger, „wir kennen unsere eigene Stadt kaum wieder“.
So nimmt das Fest seinen überregionalen Verlauf. Reklame wurde im weiten Umfeld gemacht, ist zu erfahren. Zwei Zwischenstationen waren unterwegs geplant, eine wurde schlechtwetterbedingt gestrichen. Die Stimmung war dennoch gut, das Ende also versöhnlich. Niemand soll ja auch Ärgernisse mit ins neue Jahr hinüber nehmen!
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