Männerballett begeistert das Publikum der Kappensitzung des TuS Wattweiler
Für seine Kappensitzung hatte sich der TuS Wattweiler Unterstützung von der Clubgemeinschaft Hasensteig geholt. Auf der Bühne überzeugten dann die Narren aus beiden Vereinen mit Schautänzen und Büttenreden.
Quelle:
Pfälzischer Merkur
Zweibrücker Rundschau
15. Februar 2010
Wattweiler. Schunkelrunden, Schenkelklopfer, Stimmungsraketen, Schautänze, Parodien, Büttenreden und Gardetänze. Alles war vorhanden bei der 23. Auflage der Kappensitzung des TuS Wattweiler. Keinerlei Ausreißer gab es im Programm. Lediglich der frühe Beginn machte den Unterschied zwischen Wattweiler und seinen konkurrierenden Veranstaltungen an diesem Wochenende aus. Bereits um 19.11 Uhr öffneten die Türen zur Mehrzweckhalle für die rund 130 Narrenfreunde.
„Mit dem früheren Start und dem nicht übergroßen Angebot an Sitzungspunkten erhoffen wir uns, dass die Zuschauer anschließend noch mit in die Bar gehen zum Feiern und Tanzen. Dadurch wird die Konzentration nicht überstrapaziert“, verriet Spielertrainer Christian Kolenda von der TuS. Wie in den Jahren zuvor auch, stellte die Clubgemeinschaft Hasensteig (CGH) einen großen Teil der Bühnenshow.
„Ein großes Lob und Dank an die CGH. Ohne sie wäre eine Veranstaltung in diesem Rahmen nicht zu gewährleisten. Als Fußballverein schafft man es einfach nicht, so viele Programmpunkte auf die Beine zu stellen“, verriet Bernd Jost, der als Moderator durchs Programm führte.
Büttenreden und Schautänze ließen schnell den Stimmungspegel in der Halle nach oben klettern. Genauso bei dem Zwiegespräch zwischen den „Zwei aus dem Paradies“. Adam und Eva (Norbert und Lis Buchheit) gaben dem bunt gemischten Publikum in Wattweiler die Ehre. Sie erklärten den Narren, wie es wirklich war, damals im Paradies. Leider waren sich die beiden untereinander nicht ganz einig, ob für die Zeugung der Menschheit der Mann oder die Frau wichtiger war. Auch bei der Frage, wer und warum man aus dem Paradies geflogen ist, waren Adam und Eva unterschiedlicher Meinung. Jeder ergriff hier natürlich Partei für sein Geschlecht.
Auf dem Höhepunkt der Stimmung angekommen, hieß es Bühne frei für die drei abschließenden Männerschautänze. Die CGH Männerrevue-Tanzgruppe buhlte hier gleichermaßen stark um die Gunst des Publikums wie eine Gruppe von TuS Mitgliedern. Sowohl die Männerrevue (CGH) mit ihren Tanzeinlagen zu einem Rockmedley wurden mit Zugabe-Rufen und Stimmungsrakete vom Publikum gefeiert, als auch die Vereinsmitglieder mit ihrem Knastrock. Zum offiziellen Ende betrat noch einmal die Schautanzgruppe der TuS-Mädels die Bühne und präsentierte ihren Can Can-Tanz. Bis in die Morgenstunden wurde in Wattweiler in der Bar gefeiert und getanzt. mw
Auf einen Blick
Mitwirkende: CGH Zigeunerfunken (Gardetanz, Tarzan und Jane); Dieter „Knubbe“ Heilmann (Bütt); CGH Dancing Mummies (Gerichtsparodie und Tanz); Mareike Müller und Marylin Stephan (Bütt); TuS Mädels (Tanz 1001 Nacht, Can Can); Debbie Sabbel und Issi Hnida (Bütt); CGH Männerrevue (Tanz Helden gesucht); Lara Fess und Mareike Körner (Bütt); Lis und Norbert Buchheit (Bütt); TuS Männer (Tanz Knastrock). mw
Bildunterschrift
Die CGH Männerrevue sehnt sich nach einer starken Schulter zum Anlehnen. Foto: Marco Wille