Der TuS Wattweiler veranstaltete gestern wieder seine kulinarische Winterwanderung
Der Turn- und Sportclub Wattweiler hat auch dieses Jahr wieder zu seiner kulinarischen Winterwanderung eingeladen. Nach einem Spaziergang durch die verschneite Landschaft erwartet die Teilnehmer in der Sporthalle tolle Musik und deftige Speisen. Quelle: Pfälzischer Merkur Mitarbeiter: Peter Fromann Zweibrücker Zeitung 14. Dezember 2010
Wattweiler. Zum Jahresende, also zwischen den Jahren, muss irgendwie Zwölfmonatsbilanz gezogen werden – am besten während einer Winterwanderung mit Freunden, mit oder ohne Schneeballschlacht, mit geselligen Menschen in heiterer Stimmung. „Ein Winterwanderer kennt keinen Schmerz“, sagt Erich Kalleder. „Vor allen dann nicht“, fügt jemand aus der Gruppe lachend hinzu, „wenn man einen Flachmann dabei hat.“
Aus Wattweiler, Bubenhausen und Hornbach kommen die Wanderer der Gruppe, die gerade die Kuppe des Bergs erreicht haben und jetzt bergab zur Mehrzweckhalle des TuS Wattweiler unterwegs sind, Endpunkt der Winterwanderung. Die Stimmung ist prächtig, die Bilanz noch offen, denn dieser Tag gehört noch unbedingt hinein, und der ist ja noch lange nicht vorbei. Gerald Heitmann findet: „Ein Winterspaziergang gehört einfach dazu, wenn schon mal richtiger Winter bei uns ist.“ Und so schreitet die Gruppe munter voran. Auf dem Berg ist es sehr diesig, nicht so sehr angenehm, doch der Schnee knirscht unter den Sohlen und wandernd fühlt der Mensch sich wohl.
Das TuS-Heim ist weihnachtlich mit Tannengrün geschmückt, in Erwartung hungriger Wanderermengen. The New Swingers wetzen die Instrumente, denn gleich geht's los bis in den späten Nachmittag hinein – dazu deftiger Erbseneintopf, Brat- und Currywurst, Kümmelweck, Lachsbrötchen und was Warmes zu trinken. Langsam füllt sich die Halle.
Dabei auch Volker Lehnen, Vorsitzender der Stadtkapelle. „Heute mal ohne Instrument, als reiner Genießer“, sagt er. Horst Körner, Vorsitzender des TuS, ist mit der Vereinssituation zufrieden: „Die Mitgliederzahl steigt, die Jugend bildet eine Spielgemeinschaft mit Ixheim, und die Erste will Meister in der Kreisliga werden. Und unser neuer Rasenplatz ist für die Saison gerüstet“, sagt er. Also die erste positive Bilanz! Und ringsum sind im Augenblick alle restlos glücklich.
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