Bolzplatz dringend nötig PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, den 01. Januar 2012 um 00:00 Uhr

Hauptthema vieler Sitzungen des Ortsbeirates Wattweiler: die Neugestaltung der Ortsmitte. FOTO: steinmetzStadtteile 2012: Wattweiler gestaltet die Ortsmitte neu

Die Inbetriebnahme eines neuen Feuerwehrfahrzeugs wird im Stadtteil Wattweiler einer der Höhepunkte des Jahres 2012 sein. Zumindest hofft Ortsvorsteher Jürgen Kroh (CDU) auf die pünktliche Übergabe des Geräts. Mit der Errichtung einer neuen Feuerwehrhalle hat man in Zweibrückens westlichstem Stadtteil bereits vorgelegt.

Weitere wichtige Projekte, die zeitnah realisiert werden sollen, sind ein Bolzplatz sowie die Neugestaltung der Ortsmitte. Beides soll den Wohnwert Wattweilers steigern. Aber bereits jetzt, so Kroh, sei der Stadtteil ein guter Platz zum leben. Wenn man nach Wattweiler im Internet sucht, stößt man unter anderem auf ein Kapitel im Online-Lexikon Wikipedia, in dem im Zusammenhang mit dem Vorort von einer „attraktiven Wohnlage” die Rede ist. Jürgen Kroh fühlt sich durch diese Beschreibung in seiner Einschätzung bestätigt. Wattweiler sei in einer wunderschönen Landschaft eingebettet - diese Lage sei ein Hauptfaktor bei der Wohnwert-Bestimmung und könne vorhandene Defizite durchaus ausgleichen.

Quelle:
Die Rheinpfalz
Zweibrücker Rundschau
31. Dezember 2011

Etwa den Umstand, dass fliegende Händler bei der Grundversorgung mit Lebensmitteln eine große Rolle spielen. „Es wäre utopisch zu glauben, dass sich hier mal ein Einkaufsmarkt ansiedelt”, sagt Kroh. Zumindest aber verfüge Wattweiler über eine Gaststätte und ein Friseurgeschäft.

Die rund 800 Einwohner wüssten den dörflichen Charakter ihres Wohnorts zu schätzen, die Anbindung ans Stadtgebiet funktioniere dank der Stadtbuslinie der Verkehrsgesellschaft Zweibrücken reibungslos. Wattweiler Pendler, die im Saarland beschäftigt sind, hätten auf der Fahrt zur Arbeit allerdings mit schlechtem Untergrund zu kämpfen: Die Straße von der Ortsmitte bis zur Landesgrenze hin sei in schlechtem Zustand, das gleiche gelte für die Straße in Richtung Kettersbergerhof. Kroh hegt die Hoffnung, dass vielleicht im Investitionsprogramm des Jahres 2013 Gelder für die Sanierung beider Kreisstraßen enthalten sein werden.

Das Jahr 2012 wird für einen der Wattweiler Vereine ein besonderes Jahr werden: Der TuS Wattweiler feiert seinen 50. Geburtstag. „Damit ist natürlich der Wunsch verbunden, dass der TuS in der Fußball-Kreisliga die Meisterschaft gewinnt. Die Chance dazu hat er”, so der Ortsvorsteher. Eine mögliche Meisterschaft würde auf einem Rasensportplatz gefeiert. Dass der TuS Wattweiler seinen bisherigen Hartplatz umgebaut hat, ist der Grund, warum der Vorort einen Bolzplatz brauche.

„Bislang konnten unsere Kinder und Jugendlichen den Sportplatz zum kicken nutzen, das geht jetzt nicht mehr”, erklärt Kroh und verweist darauf, dass das Jugendamt die beiden Tore für den Platz bereits gestiftet habe. Die kinderfreundliche Atmosphäre des Stadtteils stehe außer Frage. Dass Wattweiler keinen eigenen Kindergarten habe, werde von den Einwohnern nicht negativ betrachtet. „Wir haben unseren Kindergarten und unsere Grundschule eben in Mittelbach.” (bun)